Spielzeit 2017: 1. Juni – 3. September • Einlass ab 19:30 Uhr
Kartentelefon: 0521 / 44 38 12 (Mo–Fr 10–13 Uhr)

Geschichte

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Das Volkskino beginnt 1953 als Wanderkino: Ein VW-Bus, eine transportable Leinwand und ein Vorführgerät, mit dem der Gründer Heinrich Volks – der Name des Kinos ist tatsächlich ein Zufall – über die Dörfer fuhr.

1961 wird die Wiese im Stadtpark zur festen Sommerspielstätte, 1964 kommt das gemauerte Vorführhaus dazu. Parallel betreibt die Familie bis 1998 das Saalkino „Wall-Lichtspiele“ in der Innenstadt – aus dessen Bestuhlung stammen die 120 Klappsessel, die heute die ersten Reihen der Wiese bilden.

Als das Saalkino schließt, gründen Stammgäste den Volkskino e. V., der den Open-Air-Betrieb übernimmt. Seitdem wird jede Spielzeit ehrenamtlich gestemmt – von der Programmauswahl im Winter bis zum Abbau der Leinwand im September.

Historische Fassade der Wall-Lichtspiele
Die Wall-Lichtspiele um 1950 – das Stammhaus, aus dem Sessel und Projektoren stammen.

Chronik

JahrEreignis
1953Heinrich Volks startet das Wanderkino – erster Spielort: der Hof der Brauerei.
1961Feste Sommerspielstätte auf der Stadtparkwiese, zunächst mit geliehener Leinwand.
1964Bau des Vorführhauses; die beiden Bauer B11 ziehen ein.
1976Rekordsommer: 41.000 Besucher in einer Spielzeit – bis heute unerreicht.
1985Sturmnacht reißt die Leinwand – das Publikum hilft noch in derselben Woche beim Wiederaufbau.
1998Die Wall-Lichtspiele schließen. Gründung des Volkskino e. V. mit 34 Mitgliedern.
200350 Jahre Volkskino – Jubiläumssommer mit historischem Wanderkino-Programm.
2013Erster Digitalprojektor – nach langer, durchaus hitziger Mitgliederversammlung.
2016Neue Leinwandbespannung, finanziert komplett aus Kartenerlösen und Spenden.
201764. Spielzeit – der Verein zählt inzwischen rund 80 aktive Ehrenamtliche.
„Mein Vater hätte nie geglaubt, dass die Wiese ihn überlebt. Aber genau dafür hat er sie ausgesucht.“ – Margret Volks-Brinkmann, Ehrenvorsitzende, beim Jubiläum 2003